Dahlhauser Mitte bleibt Stauzone

Keine Mittel aus dem Konjunkturprogramm II

Nachdem der Kreisel an der Eiberger Straße bereits seit einiger Zeit seinen Dienst tut und auch der Neubau des Einkaufszentrums stetig voranschreitet, zeichnet sich für die geplante Verkehrsentlastung im Bereich Am Sattelgut / Dr.-C.-Otto-Straße nach wie vor keine Lösung ab. Denn den Hoffnungen, auf der Basis von Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II eine Lösung zu schaffen, erteilte die Bezirksregierung jüngst eine Absage. Die SPD Ratsfraktion versucht das Thema gegenüber der Verwaltung nun wenigstens auf der Tagesordnung zu halten und hat die Schaffung einer – wie auch immer gearteten – kurzfristigen Lösung noch nicht aufgegeben.Die in der ursprünglichen Planung vorgesehene Kreisverkehrslösung ist dabei aus Kostengründen (die Schätzung geht von 1,4 Mio. Euro aus) ohnehin schon längst vom Tisch. Verhandelt wurde jetzt über eine Verlängerung der Linksabbiegerspur zum Sattelgut, die für rund 400.000 Euro – zahlbar aus den Mitteln des Konjunkturprogramm II – bereits im ersten Quartal 2010 realisiert werden sollte. Die Versetzung einer Mauer gehört bei dieser Lösung dabei zu den wichtigsten Voraussetzungen und sicher auch Kostentreibern. Da der hierfür vorgesehene Finanzierungsweg nun versperrt ist, fragt Ratsmitglied Manfred Wittmann für seine Fraktion jetzt nach einem neuen Zeitplan, nach der Finanzierung auf mittlere Sicht und der Möglichkeit provisorischer Lösungen. Klar ist nur, dass der Dahlhauser Ortskern dringend vom Durchgangsverkehr zu entlasten ist, der sich insbesondere durch dramatische Rückstaus in Spitzenzeiten negativ bemerkbar macht.
Einem anderen Projekt der Verwaltung erteilt die SPD Ratsfraktion in ihrem Papier indes eine eindeutige Absage. Dabei geht es um die Schaffung einer Fuß- und Radwegbrücke in den Ruhrauen. Anwohner und Bezirksvertretung lehnen diese Brücke jedoch einmütig ab, weil sie sich nicht ins Radwegenetz einfügt und weil das Wohngebiet Ruhrauenpark nicht zur Stellplatzanlage für Ruhrbesucher werden soll. Davon ab gäbe es bereits zwei andere Zugänge zu den Ruhrauen in unmittelbarer Nähe. Im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur- und Stadtentwicklung kündigte Wittmann am 13. Januar an, dass die Brücke aus der Liste der Projekte gestrichen werden solle.

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